
Ausgewogene Ernährung ist wichtig, um körperlich und seelisch bei Kräften zu bleiben. Durch gesundes Essen kann die Widerstandskraft gegen Krankheiten gestärkt und die Wundheilung beschleunigt werden. Ein vorherrschendes Problem ist der Gewichtsverlust bei HIV/AIDS-PatientInnen. Neben den daraus resultierenden körperlichen Problemen spielen psychische Belastungen eine große Rolle. Die Betroffenen können Identitätsprobleme aufgrund des neuen veränderten körperlichen Erscheinungsbildes entwickeln. Dies kann eine soziale Isolation nach sich ziehen, aber auch in der Partnerschaft Probleme aufwerfen. Appetitverlust, Übelkeit und Erbrechen sind weit verbreitete Symptome.
KlientInnen erhalten Unterstützung und Informationen bezüglich der Ernährungsrichtlinien mit Einnahme der antiretroviralen Therapie (ART). Dadurch können sie den Einfluss der Nahrung auf ihr allgemeines Wohlbefinden erkennen und ergreifen entsprechend der eigenen Möglichkeiten Maßnahmen zur Verbesserung ihres Ernährungszustandes. Menschen mit HIV/AIDS, ihre Angehörigen und FreundInnen werden ausreichend informiert und fühlen sich bei der Durchführung unterstützender Ernährungsmaßnahmen sicher.